top of page
03-Foto Rolf Pietro.JPEG

Rolf de Pietro unterwegs in der Ukraine

Unterwegs mit dem Hilfskonvoi

Bericht von Rolf de Pietro

Meine letzte Reise mit dem Hilfskonvoi Richtung Ostukraine liegt inzwischen etwas mehr als drei Monate zurück. Überführt wurden unter anderem ein Feuerwehr-Lastwagen sowie ein grosser 200-kW-Generator auf einem Anhänger. In Krakau durfte ich zudem einen Krankenwagen übernehmen, der ebenfalls als Spende in die Ukraine gebracht wurde.

​

Geblieben sind viele unvergessliche Eindrücke – darunter auch sehr bewegende Momente. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Trauerkonvoi für einen gefallenen Soldaten: Alle Fahrzeuge auf der Gegenfahrbahn hielten an, die Fahrer stiegen aus und knieten nieder, während der Konvoi vorbeifuhr. Ein stiller Moment, der mir eindrücklich vor Augen führte, was dieser Krieg für die Menschen vor Ort bedeutet.

 

Ich koordinierte insbesondere in der Schweiz die Bereitstellung der bisher sechs in die Ukraine gelieferten Notstromaggregate. Gemäss den Rückmeldungen vor Ort wurden die Generatoren vor allem bei Spitälern, Verwaltungsgebäuden und Schulen eingesetzt. Gerade während der kalten Jahreszeit waren sie häufig in Betrieb und funktionierten zuverlässig. Auch das von uns überführte Feuerwehrfahrzeug ist inzwischen im Einsatz: Es unterstützt nun eine Feuerwehr in der Region Sumy.

 

Die positiven Rückmeldungen motivieren mich sehr. Ein herzliches Dankeschön an alle, die Swiss for Ukraine mit Spenden, Material oder tatkräftiger Mithilfe unterstützen. Gemeinsam leisten wir einen wichtigen Beitrag für Menschen, die täglich Herausforderungen bewältigen müssen, die für uns kaum vorstellbar sind.

 

Aktuell laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste grössere Lieferung. Es würde mich sehr freuen, wenn ich

dabei erneut ein Ambulanzfahrzeug überführen darf.

Helfen Sie uns

Werden Sie Mitglied!

Unterstützen Sie uns und dadurch auch die Ukraine mit Ihrer Mitgliedschaft.

Spenden Sie!

Ihre Spende kommt direkt der Zivilbevölkerung in der Ukraine zu Gute. 

Arbeiten Sie mit!

Wir brauchen viele Freiwillige, um unsere Ziele zu erreichen.
 

bottom of page