top of page

Wie ein Generator in weniger als zwei Wochen die Region Saporischschja erreichte

Seit dem 12. August versorgt ein grosser Notstromgenerator ein Dorf in der Region Saporischschja mit Elektrizität. Gespendet wurde das Aggregat von Ringier Infrastruktur, die es am Standort Zofingen zur Verfügung stellte. Zwischen der Übergabe in der Schweiz und der Inbetriebnahme in der Ukraine lagen weniger als zwei Wochen – trotz der über zweitausend Kilometer Transportweg und der Nähe des Zielorts zur Front.

Mit einer Leistung von 275 Kilowatt sichert der Generator die Stromversorgung von zwei Gebäuden, die im Dorf direkt nebeneinander stehen: einer Bildungseinrichtung und eines Ambulatoriums. Beide gehören zur sozialen Grundversorgung der Gemeinde, und beide waren bislang von der instabilen Energieversorgung in der Region betroffen.

Die Folgen der russischen Angriffe auf das ukrainische Stromnetz sind im Alltag der Bevölkerung unmittelbar spürbar. Fällt der Strom aus, bleiben Klassenzimmer dunkel und ungeheizt, medizinische Geräte stehen still, Kühlketten für Medikamente brechen ab. Der Generator bedeutet für dieses Dorf deshalb sehr konkret: Kinder und Jugendliche können weiter unterrichtet und betreut werden, und die ärztliche Versorgung der Menschen vor Ort bleibt auch dann gewährleistet, wenn das Netz zusammenbricht.

Möglich gemacht hat die schnelle Umsetzung die Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Partner Caritas Spes, der die Übergabe vor Ort koordiniert und die Inbetriebnahme begleitet hat. Diese Partnerschaften sind für Swiss for Ukraine zentral: Sie stellen sicher, dass Sachspenden aus der Schweiz nicht in Lagerhallen verbleiben, sondern dort ankommen, wo der Bedarf am grössten ist – und dass sie tatsächlich in Betrieb gehen.

Ringier Infrastruktur spendet 275-kW-Notstromgenerator für die Ukraine

Swiss for Ukraine hat Ende Juli in Zofingen einen grossen, kaum gebrauchten Notstromgenerator mit einer Leistung von 275 kW von Ringier Infrastruktur übernommen. Nur vier Tage nach der Übergabe traf das Gerät bereits in Lviv ein.

Von dort aus wird der Generator zu einem sogenannten «Punkt der Unbeugsamkeit» weitertransportiert – einer zentralen Anlaufstelle für die ukrainische Zivilbevölkerung. Diese Zentren wurden als Reaktion auf die gezielten Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes geschaffen. Sie gewährleisten auch bei länger andauernden Stromausfällen die Versorgung der Bevölkerung mit Strom, Wärme, Kommunikation und grundlegenden Dienstleistungen.

Notstromgeneratoren dieser Grössenordnung leisten einen unmittelbaren Beitrag zur Versorgungssicherheit vor Ort – insbesondere in Regionen, die durch den anhaltenden Beschuss der Energieinfrastruktur besonders betroffen sind. Swiss for Ukraine bedankt sich bei Ringier Infrastruktur für die grosszügige Sachspende und das entgegengebrachte Vertrauen.

Helfen Sie uns

Werden Sie Mitglied!

Unterstützen Sie uns und dadurch auch die Ukraine mit Ihrer Mitgliedschaft.

Spenden Sie!

Ihre Spende kommt direkt der Zivilbevölkerung in der Ukraine zu Gute. 

Arbeiten Sie mit!

Wir brauchen viele Freiwillige, um unsere Ziele zu erreichen.
 

bottom of page